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»Obamas Politik ist für Trumps Aufstieg mitverantwortlich«

Der philippinische Soziologe Walden Bello über die äußere Rechte im Globalen Norden und Süden

  • Von Martin Ling
  • Lesedauer: ca. 12.0 Min.

Der ehemalige US-Präsident Obama bemerkte in seiner Rede am 17. Juli 2018, dass »plötzlich eine Politik der starken Männer auftaucht« und »in einem Tempo unterwegs ist, das noch vor wenigen Jahren unvorstellbar schien«. In diesen Rechtspopulisten sieht er eine existenzielle Bedrohung für die liberaldemokratische Tradition im Norden. Stimmen Sie dieser These zu?

Ich stimme dieser These eindeutig zu. Seit 2010 gibt es diese Bewegung. Seitdem hat die Welt erlebt, wie sich die extreme Rechte von außerhalb der Korridore der Macht zum Zentrum der Macht selbst bewegt hat. Es begann mit Viktor Orbán 2010 in Ungarn, der sich selbst von einem Neoliberalen in seiner ersten Amtszeit Ende der 90er zu einem Vertreter der extremen Rechten gewandelt hatte, über Donald Trump in den USA bis zum Einzug der Alternative für Deutschland in den Bundestag 2017, um nur drei Beispiele aus dem Globalen Norden zu nennen.

Aber es gibt diese Bewegung auch...


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