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Der Dritte Weg als Ziel

Glauben und Skepsis sollten nicht getrennt werden, forderte G. K. Chesterton.

  • Von Gunnar Decker
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Alle Ordnung mündet in Chaos - aber in dessen diffusesten Momenten blinkt auch etwas auf, das nur dazu Begabte erblicken können: ein Licht! Handelt es sich hier um Erleuchtung oder ein Irrlicht? Man muss es mittels Selbstversuch herausfinden wollen.

Damit sind wir beim Thema von »Umriss der Vernunft« von Gilbert Keith Chesterton (1874-1936). Dieses Buch erschien 1926 und liegt nun erstmals in deutscher Übersetzung vor. Chesterton entwirft darin - auf seine ungestüm fabulierende Weise - seine Vision nicht entfremdeter Existenz, die für ihn nur jenseits von Kapitalismus und Kommunismus denkbar ist.

Eine sozioökonomische Programmschrift? Ja, aber immer nach den rhetorischen Maßgaben des glanzvollen Sophisten, der Chesterton, obwohl auch spätromantischer Fantast, vor allem war. Ein Sophist ist ein radikaler Aufklärer, aber einer mit allzu vielen Worten, einer, der Völlerei mit Geist und Witz betreibt, über die er eben darum so re...


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