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Wer zuerst kommt...

Marie Frank über die Beschwerden von Clubnachbarn

  • Von Marie Frank
  • Lesedauer: 1 Min.

Die Gentrifizierung in der Hauptstadt macht auch vor Berliner Clubs nicht Halt. Immer öfter stehen traditionsreiche Lokalitäten wegen Lärmbeschwerden ihrer neuen Nachbar*innen vor dem Aus. Dass die Clubs, die der Stadt jährlich Millioneneinnahmen bescheren, vom Senat Geld erhalten, um ihren Lärmschutz zu verbessern, ist daher zwar begrüßenswert, aber längst nicht ausreichend.

Zum einen ist der für die Förderung notwendige Eigenanteil für viele kleinere Läden schlicht nicht zu stemmen. Zum anderen schützen auch die besten Schallschutzmaßnahmen nicht vor renitenten Nachbar*innen, die wegen des »lebendigen Flairs« in einen Kiez ziehen, um dann beim kleinsten Mucks, der ihre Nachtruhe stört, gleich die Polizei zu rufen. Nötig wäre hier ein besserer Schutz für alteingesessene Clubs.

Schließlich wissen die neuen Nachbar*innen vorher, was auf sie zukommt. Wenn sie sich im Nachhinein darüber beschweren, darf dies nicht zum Nachteil der teils seit Jahrzehnten bestehenden kulturellen Infrastruktur eines Kiezes sein.

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