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Die Römer am Rhein

»Nasser Limes«

  • Von Ulrike Hofsähs
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Vor 2000 Jahren waren römische Soldaten allgegenwärtig im Rheinland, zumindest am linken Ufer des Flusses: In Kleve lagerten Hilfstruppen, in Krefeld waren Reiter stationiert. In Bonn stand ein Legionslager und in Köln die militärische Kommandozentrale. Der Niedergermanische Limes zwischen der Nordsee bei Katwijk in den Niederlanden und Bad Breisig südlich von Bonn war eine der wichtigsten Außengrenzen des gewaltigen Römischen Imperiums: Es war der Rhein in seinem damaligen Verlauf. »Wie an einer Perlenkette reihten sich zahlreiche Kastelle, Wachttürme und Legionslager an dieser Flussgrenze auf«, beschreibt Nordrhein-Westfalens Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU).

Jetzt wollen die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz unter Federführung der Niederlande erreichen, dass der Niedergermanische Limes aus der Römerzeit ins Weltkulturerbe aufgenommen wird. Am Donnerstag (9. Januar) soll der Antrag bei der Unesco in Paris einger...


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