Bekommen, was man bekommen kann

Im Kino: »Queen & Slim« ist ein Roadmovie über rassistische Polizeigewalt mit zuweilen grotesker Situationskomik

  • Von Jörn Schulz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Die drei Damen vom Grill auf US-amerikanisch: Szene aus »Queen & Slim«

Sie haben sich über die Dating-App Tinder verabredet. Das erste Treffen in einem billigen Diner in Cleveland läuft nicht sonderlich gut. Die Anwältin Queen wollte an diesem Abend nur nicht allein sein und ist ein wenig pikiert über die Essgewohnheiten des Schuhverkäufers Slim. Aber es gibt Schlimmeres als ein misslungenes Date. Auf der Heimfahrt werden die beiden Schwarzen von einem weißen Polizisten angehalten, der Slim aggressiv schikaniert. Als Queen die Szene mit dem Smartphone filmen will und in die Tasche greift, schießt der Polizist und verletzt sie, es kommt zum Kampf und Slim erschießt den Polizisten. Da die beiden nicht hoffen können, dass die Tat als Notwehr eingestuft wird, entschließen sie sich zur Flucht. Der einzige möglicherweise erreichbare Ort, der als Zuflucht taugen könnte, ist Kuba. Es folgt eine Jagd durch mehrere Bundesstaaten. Die beiden finden auch Unterstützung, nicht nur, aber vor allem in schwarzen Community...


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