Nach Suizid: Vorwürfe an JVA Moabit

  • Von Jonas Wagner
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Nach dem Suizid eines Häftlings der JVA Moabit hat die Gefangenen-Gewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO) harsche Kritik geäußert. In dem Gefängnis war in der Neujahrsnacht ein 33-jähriger Untersuchungsgefangener ums Leben gekommen, die Kriminalpolizei geht von Selbstmord aus (»nd« berichtete).

Die Berliner Soligruppe der GG/BO kritisierte auf »nd«-Anfrage, die Selbsttötung des Gefangenen werde nicht thematisiert und »über eine Aufarbeitung dementsprechend gar nicht nachgedacht«.

Auch die Insass*innen der JVA machten der Justizverwaltung schwere Vorwürfe: An Wochenenden, Feiertagen sowie Heiligabend und Silvester seien die H...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.