»Ich fühle mich dann wie früher«

In Dresden tragen olympische und paralympische Skiläufer an diesem Wochenende erstmals ihre Weltcups gemeinsam aus. Paralympics-Siegerin Andrea Eskau liebt den Temporausch auf Kufen

  • Von Jirka Grahl
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Kurventechnik: Den Schlitten kriegt Andrea Eskau beim Langlauf gut um die Kurve.

Am Samstag starten Sie beim Ski-Weltcup in Dresden. Sie leben in der Nähe von Köln. Wie oft haben Sie in den letzten Tagen auf Schnee trainieren können?

Gar nicht. Da ich in Bonn arbeite, bin ich einfach örtlich gebunden. Das letzte Mal auf Schnee war ich im Dezember in Italien beim Trainingslager. Aber das ist in diesem Falle nicht so entscheidend, weil in Dresden ja sowieso nur diese schmale Spur gelegt ist für den Sprintweltcup und alle dort nur für den Wettkampf auf den Schnee dürfen. Die Konkurrentinnen haben die letzten Tage auch nicht auf Schnee gestanden. In Dresden erfolgt sogar das Warmlaufen auf dem Skiroller - eigentlich ein Sommertrainingsgerät.

Freuen Sie sich dennoch, mal wieder Ski zu laufen?

Ja, für uns ist es toll: Zum ersten Mal werden Weltcups der Behinderten und Nichtbehinderten gemeinsam ausgetragen. Das ist natürlich eine extreme Aufwertung, auch wenn es für uns sicherlich von der Zeittaktung her w...


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