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Generationenfrage China

Junge Menschen sehen sich heute als Taiwaner. Vom Festland wenden sie sich ab.

  • Von Alexander Isele
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Wei Yang gestikuliert wild mit den Armen. Hier an dieser Stelle, an einem schmalen Fußweg an einer vielspurigen Straße, hat vor fast sechs Jahren die Besetzung des Taiwanischen Parlaments begonnen. »Es waren etwa 500 bis 1000 Polizisten hier. Wir waren etwa 500 Leute und haben sie ausgetrickst, wir kamen durch das Tor am Seiteneingang und besetzten die Parlamentskammer.« Heute ist der Zaun hinter ihm ein Meter höher als damals. Wei greift an das Gitter, macht, als würde er gleich hochklettern, lässt los und schmunzelt: »Wer weiß, wer mich sieht.«

Für 23 Tage besetzten die jungen Taiwaner 2014 das Parlament, aus der Bevölkerung erhielten sie viel Zuspruch, Essenspakete und immer mehr Sonnenblumen - so entstand die Sonnenblumenbewegung. 500 000 Menschen gingen in der Folge auf die Straße, um gegen den Kurs der damaligen Regierung unter der Kuomintang-Partei zu protestieren. Deren stetige Annäherung an China, das geplante 23. Abkomme...


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