10.000 Euro Minimum für ein Austauschjahr

Viele Berliner Schüler wollen in die USA - leisten können sich das aber nur wenige, zeigt die Jugendbildungsmesse

  • Von Lola Zeller
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Voll ist es in der Mensa des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums. Auf sehr vielen der aufgestellten Schilder ist »High School« zu lesen - etwa »High School im Ausland« oder »High School in USA oder Kanada«. Der Schwerpunkt der Jugendbildungsmesse wird also schnell deutlich: Schüler*innen darüber zu informieren, wo sie ein halbes oder ganzes Schuljahr außerhalb Deutschlands verbringen können. Gerade große Teile des englischsprachigen Ausland sind interessant: USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Großbritannien und Irland.

Florika Wetzel ist mit ihrem Vater auf der Messe. Noch geht sie zur Schule, aber nächstes Jahr möchte sie nach ihrem Schulabschluss ein Jahr als Au-pair »aus Deutschland raus kommen«. »Am liebsten soll es in die USA oder nach Neuseeland gehen«, sagt ihr Vater Denis Wetzel. Obwohl es auf der Messe viel um High-School-Aufenthalte gehe, hätten sie auch einige Informationen zu Au-pair Aufenthalten bekommen. Für die Entscheidung...


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