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Olympiasieger mit sozialer Mission

In Hamburg-Altona hält der Verein Teutonia 10 noch immer den Gründungsgedanken der Solidarität hoch

  • Von Folke Havekost, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Für Tim Heicks ging das Jahr 2019 prächtig zu Ende. Der Stürmer schoss das 3:1 für die Alten Herren von Teutonia 10 gegen Spitzenreiter Eidelstedt. Mit dem 4:1-Erfolg etablierte sich der Altonaer Aufsteiger im Tabellenmittelfeld der Fußball-Landesliga. Heicks ist jedoch nicht nur Altherren-Stürmer, sondern auch Zweiter Vorsitzender des Hamburger Stadtteilvereins SC Teutonia 10. Die Ziffer verweist auf das Gründungsjahr 1910 und eine bewegte Geschichte. Sie begründet das Selbstverständnis des Vereins und seine bewusste Positionierung in der Gegenwart. »Das Solidaritätsprinzip, das einer der Grundpfeiler unserer Gesellschaft ist, kommt nirgendwo so sehr zum Tragen wie in einem Verein«, sagt Heicks, dessen Trainer Cüneyt Yildirim auch Erster Vorsitzender Teutonias ist. Hier stehen die Chefs noch selbst auf dem Platz. Oder wenigstens am Platz.

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