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Nein, daraus wird kein Serienroman

Declan Burke hat einen blutigen Krimi über das Irland nach der sogenannten Finanzkrise geschrieben

  • Von André Dahlmeyer
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Es ist eine Binsenweisheit, dass der erste Satz eines Buchs der wichtigste ist. In dem Kriminalroman »Slaughter’s Hound« des irischen Schriftstellers Declan Burke ist er fast eine ganze Seite lang.

Er führt zu nichts, er ist unsinnig, irrig, sperrig und er beweist, dass Burke Binsenweisheiten langweilig findet. Und was am besten ist: dieser Satz ist nicht länger als eine Seite.

Dann geht’s los. Gerade noch hat Harry J. Rigby, Taxifahrer und Anfang 40, seinem Kumpel Finn Hamilton, einem reichen Schnösel, der als DJ arbeitet, der bei Musik die elegischen Stellen mag, eine nicht unerhebliche Lieferung Gras ins Studio gebracht. Es befindet sich im 9. Stock in einem alten Lagerhaus am Hafen von Sligo, einer Kleinstadt im Nordwesten Irlands.

Kaum ist Rigby wieder unten angelangt, stürzt Hamilton oben aus dem Fenster und kracht direkt auf das Dach des Taxis. Sic transit gloria mundi - so vergeht der Ruhm der Welt. So scheint es...


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