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Die Demut schwindet

Immer mehr Menschen sind in den Bergen unterwegs, sagt Alexander Egger vom Österreichischen Bergrettungsdienst. Nicht alle kennen ihre Grenzen

  • Von Jirka Grahl
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Herr Egger, beschreiben Sie doch mal den jüngsten Rettungseinsatz, den Sie nach einem Lawinenabgang zu bestreiten hatten.

Vergangenen Winter, minus 17 Grad und 30 km/h Wind am Notfallort. Sehr kalt, schwierige Bedingungen für die Hilfe. Nach Helikopterlandung starteten wir die Grobsuche - der erste Schritt einer Lawinenrettung. Der Verunglückte hatte leider keine Lawinenausrüstung bei sich, das Suchgerät fand nichts.

Also? Was passierte?

Eine Abordnung der österreichischen Alpin-Polizei übte gerade in diesem Gebiet, die Beamten wurden hinzugezogen, ebenso die örtliche Bergrettung. Der Zutransport erfolgte mit Hubschraubern, teilweise auch mit Seilbahn und dann mit den Ski zum Unfallort. Es begann die Suche mit Lawinensonden. Dabei wird eine Menschenkette gebildet, in der jeder Helfer eine ungefähr 2,50 Meter lange Metallsonde bekommt. Mit dieser wird in den Schnee gestochen: Lassen sich Unterschiede in der Untergrundstru...


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