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Kolosse einer Diktatur

Sergio Ramírez über Korruption und Kriminalität in Nicaragua und seine gesellschaftskritischen Romane

In Ihrer Heimat Nicaragua scheinen die seit über einem Jahr immer wieder aufflammenden Proteste gegen die Regierung nicht zu verstummen. Ist der Eindruck richtig?
Ja, die Proteste lassen sich nicht ersticken. Sie verlagern sich jedoch mehr in die katholischen Kirchen des Landes, weil die öffentlichen Plätze stark überwacht werden und die Repression des Regimes immens ist.

Am 14. November 2019 sind 13 Oppositionelle in Masaya verhaftet worden, weil sie sich mit den hungerstreikenden Müttern von politischen Gefangenen solidarisierten. Was bedeutet die Inhaftierung dieser Oppositionellen, darunter Amaya Coppens, einer junge Studentin, die kurz zuvor in Deutschland war, um über die Situation in Nicaragua zu berichten?
Dieses aggressive Vorgehen ist ein Beleg für die Intoleranz des Regimes. Die 13 Oppositionellen haben sich nichts weiter zu Schulden kommen lassen, als den Frauen beistehen zu wollen, die in der Kirche San Miguel von M...


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