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  • Weltwirtschaftsforum in Davos

Wo Nachhaltigkeit zum Schmuckstück wird

Das Weltwirtschaftsforum in Davos will Einfluss auf die Vereinten Nationen nehmen / Protest ist unerwünscht

  • Von Lea Schönborn
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
Auch in der Hauptstadt Kenias, Nairobi, wird im Vorfeld gegen das Weltwirtschaftsforum demonstriert.

»Die Verbesserung des Zustands der Welt«, um nichts weniger soll es gehen, wenn sich ab diesem Dienstag in Davos zum 50. Mal Vertreter*innen aus Politik und Wirtschaft zum Weltwirtschaftsforum (WEF) treffen. Aber was passiert wirklich in den Hotelzimmern und auf den Dinner Partys?

Seit 1971 treffen sich in Davos jedes Jahr die Wirtschaftseliten der Welt. Der in der Schweiz lehrende deutsche Professor Klaus Schwab lud damals zum ersten Mal zum privaten Treffen in die Schweiz ein, zu der Zeit noch unter dem Namen European Management Forum. Die Idee war, den US-amerikanischen Managementstil unter europäischen Generaldirektoren zu fördern. Die Gruppe von Generaldirektoren bestand damals wie heute fast ausschließlich aus Männern.

Heute beschreibt sich das WEF als »internationale Organisation für öffentlich-private Zusammenarbeit«. Zuständig sind dafür die 1000 Mitglieder. Von diesen sind globale Großkonzerne wie Shell oder Großban...


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