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Sanierung läuft, Bestellung nicht

Der Fahrzeugmangel der Berliner S-Bahn könnte Dauerthema bleiben

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Funken sprühen in der riesigen Werkhalle in Halle-Ammendorf. An dem Waggon der Berliner S-Bahn wird geflext, was das Zeug hält. An mehreren Stellen werden beschädigte Teile des Wagenkastens herausgetrennt und durch neue ersetzt. Seit über zwei Jahren war das Fahrzeug abgestellt, seit es im Oktober 2017 in Strausberg auf einen umgestürzten Baum gefahren und entgleist ist. Der Aufprall war so heftig, dass sich die sogenannten Längsträger, quasi die Fundamente des Wagenkastens, verzogen haben.

Derart schwere Fälle kann die S-Bahn Berlin nicht in ihrer Hauptwerkstatt in Schöneweide reparieren, sondern vergibt den Auftrag an die Spezialisten der Maschinenbau und Service GmbH (MSG) in Ammendorf. Bei diesem Fahrzeug geht es allerdings nicht um die schnöde Reparatur eines Unfallschadens, sondern es ist der Testlauf für die Sanierung stark korrodierter Langträger bei der zwischen 1997 und 2004 beschafften Baureihe 481. Mit 500 aus je zwei ...


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