Werbung

Hakenkreuze an Wahlkreisbüro in Berlin

Canan Bayram (Grüne): Vorfälle hat es bereits früher gegeben / Staatsschutz ermittelt

  • Lesedauer: 1 Min.

Berlin. Ein Wahlkreisbüro im Berliner Stadtteil Kreuzberg ist mit Hakenkreuzen beschmiert worden. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Laut »Morgenpost« handelt es sich dabei um das Büro der Grünen-Bundestagsabgeordneten Canan Bayram. Die Polizei konnte dazu am Abend keine Angaben machen.

Bayram sagte laut Zeitung, solche Vorfälle habe es bereits früher gegeben. »Es ist schon immer widerlich und Hakenkreuzschmierereien sind auch eindeutig immer rassistisch motiviert.« Der Polizei zufolge ermittelt der Staatsschutz. Bayram sagte, sie hoffe auf Aufklärung - bislang habe es aber nie eine gegeben. Die Politikerin sagte der »Morgenpost« weiter, sie sei zuletzt auf Facebook und Twitter verstärkt angefeindet worden. So schreibt ein Nutzer auf Twitter, das Ausschreiben ihres Namens habe ihm Schmerzen bereitet.

Ebenfalls am Mittwoch war bekannt geworden, dass die SPD-Politikerin Katharina Zacharias aus Haldensleben in Sachsen-Anhalt in ihrem privaten Briefkasten eine Zeichnung von einem Galgen fand. Vergangene Woche waren zudem an einer Scheibe des Bürgerbüros des SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby im sachsen-anhaltischen Halle Einschusslöcher festgestellt worden. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln