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Gefilmtes Erinnern an die Shoa

Oranienburger Schüler thematisieren Begegnung mit dem Überlebenden George Shefi in einer Performance

  • Von Jérôme Lombard
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wenn Angelina von dem Gespräch mit George Shefi erzählt, leuchten ihre Augen. »Einen Zeitzeugen so hautnah zu erleben und mit ihm über Vergangenheit und Zukunft zu sprechen, ist schon ein ganz besonderes Ereignis«, sagt sie. Die 18-Jährige besucht das Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum in Oranienburg. Mit sechs Mitschülern hat sie im Oktober den Shoa-Überlebenden Shefi getroffen. »Es war eine Begegnung, die ich so schnell nicht vergessen werde«, erinnert sich Angelina. Der 87-Jährige war aus Israel gekommen, um mit den Schülern über sein Leben zu sprechen.

Shefi wurde 1931 in Berlin-Schöneberg geboren und war eines der letzten jüdischen Kinder, die 1939 mit einem Kindertransport vom Bahnhof Friedrichstraße vor der Verfolgung durch die Faschisten nach England flüchten konnten. Seine Mutter hat Shefi damals am Bahnhof als achtjähriger Junge zum letzten Mal gesehen. Sie wurde 1941 ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert und dort e...


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