Werbung

Unten links

Memes, Selfies, Instagram, Snapchat, Fortnite, Twitch-Streamer: Da blickt doch kein halbwegs erwachsener Mensch, der noch normal mit Wählscheibe und Willy Brandt aufgewachsen ist, mehr durch. Das Leben für Angehörige älterer Generationen ist hart geworden in Deutschland: Nichts mehr kann man verstehen (außer Verkehrsschildern). »Ein Kessel Buntes« wurde durch Netflix ersetzt. Statt Thüringer Bratwurst und Sternburg-Bier gibt es an der Straßenecke jetzt Crazy-Coleslaw-Salat mit veganem Detox-Dattel-Zimt-Latte-Macchiato. Statt der »Taz«, der »FAZ« oder Arno Schmidts supercoolem Großroman »Zettels Traum« lesen alle entweder gar nichts oder bloß noch das brummdumme Lifestyle- und Influencer-Gestammel, das auf ihren Displays erscheint. Und in der beliebten Berliner Mehrgenerationendiscothek Berghain gibt es bis heute keinen Seniorentag. Es wird also Zeit, dass die Generation 40 plus sich auf Facebook endlich kritisch zu Wort meldet. tbl

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Als unabhängige linke Journalist*innen stellen wir unsere Artikel jeden Tag mehr als 25.000 digitalen Leser*innen bereit. Die meisten Artikel können Sie frei aufrufen, wir verzichten teilweise auf eine Bezahlschranke. Bereits jetzt zahlen 2.600 Digitalabonnent*innen und hunderte Online-Leser*innen.

Das ist gut, aber da geht noch mehr!

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen und noch besser zu werden! Jetzt mit wenigen Klicks beitragen!  

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!