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Puppen für die Mondmission

Mit zwei Phantomen, die Menschen nachgebildet sind, soll die Strahlenbelastung bei Flügen zu anderen Himmelskörpern gemessen werden.

  • Von Steffen Schmidt
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Das Leben auf der Erde konnte sich nur deshalb so lange entwickeln, weil unser Planet gleich zwei Schutzschirme gegen Strahlung aus dem Weltraum besitzt: die Atmosphäre und ein Magnetfeld. Während die Atmosphäre vor allem hochenergetische elektromagnetische Strahlung absorbiert - vom Ultraviolettlicht der Sonne bis zur Gammastrahlung aus der Tiefe des Alls -, fängt das Magnetfeld einen großen Teil der elektrisch geladenen Teilchen ein. Diese Teilchen - hauptsächlich Elektronen, Protonen, Alphateilchen - erreichen die Erde zum größten Teil nach Sonneneruptionen. In geringerem Umfang stammen sie von außerhalb des Sonnensystems. Die Strahlung von dort, die galaktisch kosmische Strahlung, erreicht zwar nicht die Dosis der von der Sonne kommenden, übertrifft deren Energie aber bei Weitem. Wenn Menschen beim Flug zum Mond oder noch weiter die Atmosphäre verlassen, brauchen sie also zusätzlichen Schutz. Zumal einer der natürlichen Schutzschir...


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