Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Kapitulation

Alexander Ludewig verabschiedet die Spannung im Titelkampf

  • Von Alexander Ludewig
  • Lesedauer: 2 Min.

Weil es so selten ist, dass ein Sieg der Münchner Fußballer die Spannung in der Bundesliga erhöht, ist er zugleich kein gutes Zeichen dafür. Mit dem deutlichen Erfolg gegen die sich im Aufwind fühlenden Schalker hat der FC Bayern nicht nur den Rückstand auf Herbstmeister Leipzig auf einen Punkt schmelzen lassen. Noch viel wichtiger ist für den Rekordmeister: Das Selbstverständnis, die Besten zu sein, ist wieder zurück.

Die Bedeutsamkeit des Kopfes im Sport, also die mentale Stärke, ist bekannt. Man kann in Frankfurt ein Bundesligaspiel verlieren. Wenn Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann danach aber sagt, dass sein Team nicht das Niveau von Bayern und Dortmund habe, richtet das bei seinen Spielern einen größeren Schaden als zwei Gegentore der Eintracht an. Mönchengladbach ist als Zweiter in die Winterpause gegangen, hat aber schon vor dem Rückrundenstart kapituliert: Das Erreichen der Champions League sei für den Klub wie die Meisterschaft, meinte Coach Marco Rose. Prompt folgte eine klare Niederlage auf Schalke. Gladbachs Devise lautet jetzt also: Als Dritter, zwei Punkte von Platz eins, einen Punkt von Platz zwei entfernt, Rang vier verteidigen.

Immerhin Dortmund hatte den Titel als Ziel ausgerufen. Was soll man als Münchner Dauerrivale auch anderes machen. Allerdings hat der BVB seit Jürgen Klopps Abschied auch ein mentales Dauerproblem. Und so wird es sein, wie es immer war: Der FC Bayern wird zum achten Mal in Folge Meister. Auch, weil er sich selber immer den größten Druck macht.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln