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Elitesoldaten mit rechter Gesinnung

Militärischer Abschirmdienst spricht von 550 Rechtsextremismus-Verdächtigen in der Bundeswehr

  • Von Uwe Kalbe
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Dass der Anteil Rechtsextremer in der Bundeswehr höher sein könnte als in der zivilen Welt, ist ein immer wieder geäußerter Verdacht, der nicht belegt, aber auch nicht widerlegt ist. Da ist es hilfreich, wenn der Militärische Abschirmdienst (MAD), der für die Bundeswehr zuständige Geheimdienst, ankündigt, 2020 erstmals einen offiziellen MAD-Tätigkeitsbericht zu veröffentlichen. Einem Medienbericht vom Wochenende zufolge geht der MAD derzeit rund 550 Fällen auf Rechtsextremismusverdacht nach. 2019 kamen 360 hinzu.

Der Umgang der Bundeswehr mit der Geschichte der Wehrmacht und ihrer »Helden« oder Fälle wie der des Offiziers Franco A., der als Teil eines rechten Netzwerkes mutmaßlich in die Planung terroristischer Aktionen eingebunden war und sich dafür als Flüchtling ausgegeben hatte - immer wieder gibt es Belege für eine nach rechts weit offene Toleranzgrenze in der Bundeswehr. ...


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