Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

In den Dingen gefangen

Eine Ausstellung im Museum Morsbroich in Leverkusen studiert das Verhältnis von Menschen zu ihren Lieblingsobjekten

  • Von Stefanie Roenneke
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Was ist das für ein großes, rundes schwarzes Ding? Ist es ein schwarzes Loch, das im Museum Morsbroich entstanden ist und bis zum Ende der Ausstellung sämtliche Dinge eingesaugt haben wird? Ist es ein überdimensioniertes Katzenspielzeug? Nein! Das Ding ist eine Kugel mit einem Durchmesser von 3,50 Metern. Sie besteht aus einem mit handgefilzter Merinowolle überzogenen Ballon, der zu dem »Projekt Black Ball« der dänischen Künstlerin Yvonne Dröge Wendel gehört. Seit dem Jahr 2000 rollt »Das Ding« durch Museumsräume und alltägliche Situationen. Was mit der Kugel gemacht wird, darf jede*r selbst entscheiden: auf die dunkle Oberfläche starren, die Wirkung im Raum genießen, schnell ein Selfie machen, eine kurze oder lange Berührung oder eine Umarmung wagen, sich gegenseitig den Ball zuwerfen oder einfach mal überrollen lassen.

Die Bedeutung erfolgt mit der Interaktion und verändert sich individuell durch die Person. Ebenso verhält es si...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.