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Radwege statt Randale

Vor Leipzigs OB-Wahl sind Nöte bei Verkehr und Wohnen wichtiger als »Connewitz-Ärger«

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Nun also doch: Sicherheit als Wahlkampfthema. Kurz vor der Wahl eines neuen Rathauschefs in Leipzig sitzen sieben der acht Bewerber in der Aula der Volkshochschule. Worüber sie streiten dürfen, hat das Publikum bestimmt, indem gelbe Punkte auf Stellwände geklebt wurden. Zur Debatte stehen Verkehr und Wohnen, Bildung und Klimaschutz - und auch Sicherheit.

Um die geht es nun auch; freilich nicht mit Blick auf Kriminalität oder »linken Terror«, sondern - auf den Radverkehr. Kandidatinnen von LINKE und Grünen erklären, sie wollten sichere Radspuren. Der Bewerber der CDU will Nebenstraßen für Radler reservieren. Der FDP-Bewerber rät diesen wiederum, im Interesse ihrer Sicherheit große Straßen zu meiden. Und der Mann von der AfD mahnt, Autofahrer dürften nicht »aus ideologischen Gründen« zum Umstieg aufs Rad genötigt werden.

Die Zuhörer lauschen interessiert. Die Frage, wie die Leipziger per Rad und zu Fuß, in Auto oder Tram schnel...


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