Kein Cent aus Berlin für die Kim-Diktatur

Hostel auf Nordkoreas Botschaftsgelände in Mitte muss schließen - Verwaltungsgericht weist Betreiberklage ab

  • Von Christina Peters
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Betonbau in der Glinkastraße 5 bis 7, über dessen Eingang in leuchtend gelben Lettern »City Hostel Berlin« steht, wirbt mit 435 Betten in ausgezeichneter Lage um Touristen und Geschäftsleute. Der Vermieter sitzt im Nachbarhaus: die benachbarte Botschaft Nordkoreas.

Seit das totalitäre Regime in Pjöngjang im Herbst 2016 seinen fünften erfolgreichen Atomwaffentest feierte, beschäftigt das Hostel die Bundesregierung ebenso wie die Gerichte - und das Bezirksamt Berlin-Mitte. In diesem Fall ist das Bezirksamt für die Umsetzung der 2016 verschärften Sanktionen des UN-Sicherheitsrats zuständig und darf den Betreibern des Hostels die Nutzung der Immobilie verbieten, beschied am Dienstag das Verwaltungsgericht in Berlin. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, di...


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