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Brüssel fordert, Johnson beschwichtigt

Die EU und die britische Regierung haben ihre Verhandlungsposition für ein Abkommen vorgestellt

  • Von Katja Herzberg
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Zeit des »Rosinenpickens« sei vorbei, erklärte der Europaabgeordnete Sven Giegold (Grüne) zum am Wochenende eingetretenen Brexit. Das EU-Parlament wird seine Verhandlungsposition für die anstehenden Gespräche über die künftigen Beziehungen zwischen Brüssel und London erst noch abstimmen. Die Stoßrichtung steht aber fest. »Wer Zugang zu unserem Markt haben will, muss unsere Regeln respektieren«, heißt es dieser Tage von den meisten Parlamentariern, nicht nur aus der Fraktion der Grünen und Linken. Das Zitat stammt von Manfred Weber, dem Vorsitzenden der Europäischen Volkspartei (EVP). Selten waren sich die Europaabgeordneten so einig, wie in diesen Tagen rund um den Austritt Großbritanniens aus der EU.

Gleichzeitig haben die Äußerungen einen Vorgeschmack auf die Verhandlungslinien der EU insgesamt gegeben. Deren Chefunterhändler Michel Barnier hat am Montag die Grundlagen für ein Freihandelsabkommen mit Großbritannien vorgestellt. Ba...


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