Quarantäne heißt weniger Geschäft

Die Wirtschaftsfolgen sind bisher begrenzt - noch?

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Quarantäne bedeutet vor allem eines: stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Und diese macht sich gerade in einer vernetzten Welt wirtschaftlich bemerkbar. Und so trifft der Ausbruch des neuartigen Coronavirus zunächst alle Bereiche, die mit Reisen von und nach China befasst sind. Zahlreiche Airlines fliegen nicht mehr in die Volksrepublik, Kreuzfahrtschiffe nehmen keine Passagiere oder Besatzungsmitglieder mehr an Bord, die kürzlich auf Chinas Festland unterwegs waren.

Aus weltwirtschaftlicher Sicht würde die Gesundheitskrise im Reich der Mitte erst dann zum Problem werden, wenn auch der Warenverkehr stark betroffen sein wird. Die Reedereien stellen sich bisher nur auf kleinere Verzögerungen wegen der verlängerten chinesischen Neujahrsferien ein. Aus nordasiatischen Häfen wird zwar ein Rückstau an Ladungen vermeldet, doch die weltweiten Lieferketten sind kaum tangiert, zumal Wuhan als Umschlagplatz keine große Rolle spielt.

Und so b...


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