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Schill-Seilschaft hat ausgedient

Hamburger AfD setzt im Bürgerschaftswahlkampf auf Neulinge

  • Von Reinhard Schwarz, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Von der Schill-Partei zur AfD: Dirk Nockemann, von Ende 2003 bis Anfang 2004 kurzzeitig Hamburger Innensenator, ist seit 2015 wieder Mitglied der Bürgerschaft. Nockemann, der nach seinem Ausscheiden aus der Schill-Partei 2004 ein Gastspiel bei der CDU gab, »tingelte dann knapp zehn Jahre durch extrem rechte Kleinstparteien«, heißt es im Internetportal AfD Watch. Die Suche nach einer neuen politischen Heimat hatte 2013 ein vorläufiges Ende, als der Jurist, der einst bei den Jusos und der SPD seine politische Karriere startete, der AfD beitrat. Seit November 2017 ist Nockemann, der sich im Laufe der Jahre immer weiter nach rechts orientierte, Landesvorsitzender der AfD in der Hansestadt.

Vielen Hamburgern steckt die Erfahrung mit Ronald Schill noch in den Knochen. Der auch als »Richter Gnadenlos« bekannt gewordenen Rechtspopulist hatte einst eine Partei gegründet. Von daher stellt sich die Frage nach einer Kontinuität zwischen diese...


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