Tagebau bleibt Herr übers Wasser

Im jahrelangen Rechtsstreit um Welzow-Süd unterliegt der BUND hat dem Kohlekonzern Leag

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Der Braunkohle-Tagebau Welzow-Süd im Landkreis Spree-Neisse versorgt das nahe gelegene Kohlekraftwerk Schwarze Pumpe.

Es ist ein Etappensieg, den die Lausitz Energie Bergbau GmbH (Leag) zu Wochenbeginn erstritten hat. Sie hat nun Planungssicherheit für den weiteren Betrieb des Braunkohletagebaus Welzow-Süd im Landkreis Spree-Neiße. Laut Gerichtsbeschluss darf der Tagebaubetreiber für dessen Betrieb seines Grundwasser heben, absenken und in die Spree einleiten.

Die wasserrechtliche Erlaubnis für die Gewässerbenutzungen sei rechtskräftig, urteilte am Montag das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Es wies damit eine Beschwerde des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen einen entsprechenden Bescheid des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Bran᠆denburg (OVG) zurück.

Damit hat der Kohlekonzern mit Sitz in Cottbus, der 2016 nach dem Ausstieg des schwedischen Vattenfall-Konzerns aus der Braunkohlewirtschaft entstanden war und heute Deutschlands zweitgrößter Energieanbieter ist, nach elf Jahren den Rechtsstreit mit dem BUND für sich e...


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