Grüne Fondsgeschäfte

Coca-Cola und andere Konsumgüterkonzerne verdienen zukünftig an ihrem eigenen Plastikabfall

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mehrweg statt Einweg, Graspapier statt Burgerschachteln: Zehn Tage lang experimentierte McDonald’s im vergangenen Sommer, welche nachhaltigen Verpackungen in der deutschen Systemgastronomie sinnvoll eingesetzt werden könnten. »Denn eine innovative Lösung funktioniert nur, wenn sie gleichermaßen zu unseren operativen Prozessen im Restaurant, zu Hygienevorgaben oder eben zum Geschmack unserer Gäste passt«, so eine Sprecherin. Die Erkenntnisse aus dem Versuch sollen in die Nachhaltigkeitsstrategie einfließen. Kritikern reicht das nicht. Denn Systemgastronomen wie der weltweit aktive US-Fast-Food-Konzern gehören zu den Hauptverursachern von Plastikmüll. Einweg-Geschirr kommt vor allem im alltäglichen To-go-Geschäft und bei Großveranstaltungen zum Einsatz.

Die grüne Welle ist allerdings mehr als reines Greenwashing. Viele Konzerne reagieren auf das veränderte Konsumverhalten eines Teils ihrer Kundschaft. So hat der Discounter Aldi kürzlich ...


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