Das Coronavirus belastet auch die Sportwelt

Die Olympiaveranstalter in Tokio befürchten eine »kalte Dusche für die Spiele«: Etliche Qualifikationswettbewerbe wurden verlegt

  • Von Nikolaj Stobbe
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Feldbetten in der Halle »Hongshan«: Wuhan wandelt drei Sporthallen in provisorische Krankenhäuser um.

Japans Olympia-Macher halten längst nichts mehr von den Beschwichtigungen und verbalen Ausweichmanövern, die vor Großevents oft üblich sind. Die Organisatoren der Sommerspiele von Tokio sprechen die Probleme erstaunlich offen an, die das Coronavirus ihnen und der Sportwelt sechs Monate vor dem Olympia-Startschuss bereitet.

»Wir sind sehr in Sorge, dass die Ausweitung des Virus wie eine kalte Dusche auf die Spiele wirken könnte«, sagte Organisationschef Toshiro Muto am Mittwoch vor einem Treffen mit dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) in der japanischen Hauptstadt.

Er hoffe, so Muto weiter, »dass das Virus so schnell wie möglich ausgerottet wird. Wir werden mit dem Internationalen Olympischen Komitee, dem IPC, der Regierung und der Stadt Tokio kooperieren, um die Epidemie zu stoppen«, führte Muto aus.

Stark beeinträchtigt ist derzeit schon die sportliche Vorbereitung auf Olympia. Turniere für die Qualifikatio...


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