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Was auf dem Spiel steht

Daniel Lücking über die Unterstützung für Wikileaksgründer Julian Assange

  • Von Daniel Lücking
  • Lesedauer: 1 Min.

Es geht um die Einhaltung von Prinzipien, die in einer westlichen Demokratie eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollten: Rechtsstaatlichkeit und Pressefreiheit. Faktisch verbrachte Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London bereits die letzten sieben Jahre in einer Art Haft, denn er konnte keinen Fuß aus der Botschaft setzen, ohne die Auslieferung an die USA fürchten zu müssen. Seit seiner Überstellung in das britische Gefängnis Belmarsh wurde daraus Isolationshaft. 175 Jahre Haft für angebliche Spionage drohen ihm in den USA - der Staat rächt sich, denn Assange hat Kriegsverbrechen an den Pranger gestellt.

Kritik an der Person Assange gab es zuhauf. Berechtigt, wo es um die US-Wahlkampfbeeinflussung geht, überwiegend unberechtigt angesichts der an eine Rufmordkampagne grenzenden Berichterstattung der letzten Jahre. Doch darum darf es jetzt nicht mehr gehen angesichts der gesundheitlichen Schäden, die Assange in der Isolation erlitten hat. Ich als Journalist muss differenzieren, soll mich nicht gemein machen und kann ein Eigeninteresse bei den Themen Informantenschutz und Pressefreiheit immerhin als Schutz von Grundrechten deklarieren. Als Ex-Offizier, der naiv an Auslandseinsätzen in Afghanistan teilgenommen hat, weiß ich, worum es bei den Wikileaksenthüllungen geht. Es geht um Menschlichkeit.

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