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  • Politik
  • Arbeitsbedinungen in Spanien

»Wenn wir nicht kämpfen, wer soll es dann tun?«

Berta Villanueva putzt Zimmer in einem Vier-Sterne-Hotel in Barcelona. Unter der spanischen Wirtschaftskrise hat sie doppelt gelitten. Das hat sie zur Aktivistin gemacht

  • Von Julia Macher
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Gemeinsam mit ihrem 15-jährigen Sohn lebt Berta Villanueva in Cornellà de Llobregat, einem Vorort von Barcelona. Ihre Wohnung liegt in einem der zehnstöckigen Wohnriegel, die sich in langen Reihen rings um eine moderne Markthalle ziehen. Es ist ein warmer Wintertag, die Parkbänke sind voll besetzt. Auf Villanuevas grasgrünem T-Shirt steht: »Organisier dich, wenn du nicht möchtest, dass sie dich organisieren«. Es ist der Leitspruch der Basisgewerkschaft »Las Kellys«.

Schönes T-Shirt. Das hat so eine optimistische Farbe!

Ja, ich mag die Farbe auch. Als ich in Lima zur Schule ging, waren unsere Sporttrikots grün. Egal, ob Volley- oder Fußball - wir haben immer gewonnen! Jetzt gibt mir das Grün Kraft, wenn ich mit meinen Arbeitskolleginnen Krach mache und gegen die schlechten Arbeitsbedingungen protestiere.

Sind die Arbeitsbedingungen so schlimm?

Sie sind schlimm geworden! Ich arbeite mit Kurzzeitverträgen für verschie...


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