So gut ich es vermag

Gent feiert seinen großen Renaissancemeister Jan van Eyck und dessen neuartigen Realismus

  • Von Klaus Hammer
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
Jan und Hubert van Eyck: Genter Altar, 1432, Außenflügel, Öl auf Holz, St.-Bavo-Kathedrale, Gent

Die größte Jan-van-Eyck-Ausstellung aller Zeiten, so wird sie angekündigt: »Jan van Eyck. Eine optische Revolution« - und das ist diese grandiose Schau im belgischen Gent auch wirklich. Im Mittelpunkt stehen die acht aufwendig restaurierten Außentafeln des berühmten Genter Altars (1432), die hier nun aus nächster Nähe betrachtet werden können. Jan van Eyck, dieser flämische Ausnahmekünstler, hat nur 20 Werke hinterlassen, und gut die Hälfte kann gezeigt werden, ergänzt durch Arbeiten aus seiner Werkstatt, Kopien verlorener Werke des Meisters und durch mehr als 100 weitere Meisterwerke von Zeitgenossen und Nachfolgern, die den Werken van Eycks gegenübergestellt werden. Jan van Eycks Malerei mit ihrem Einfallsreichtum, ihrem das kleinste Detail erfassenden Realismus und ihrer technischen Vollkommenheit konnte noch nie so intensiv erfasst werden. Aber auch noch nie konnten italienische Meister wie Fra Angelico, Pisanello, Masaccio und Ben...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.