Farben und Lacke vom Devisenshop

Kuba weitet den Verkauf nachgefragter Waren mit ausländischer Währung aus

  • Von Andreas Knobloch, Havanna
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Kubas Regierung hat neue Maßnahmen zur Ausweitung des Verkaufs nachgefragter Konsumgüter in Devisen angekündigt. So wird der Kauf von Privatautos künftig nur noch gegen US-Dollar, Euro und andere harte Währungen möglich sein. Gleichzeitig soll das Sortiment in den neuen Devisenläden erweitert werden.

Schon seit Ende Oktober haben auf Kuba 80 Geschäfte eröffnet, in denen vor allem Haushaltsgeräte und Autoteile in ausländischen Währungen gekauft werden können. Um in diesen Devisenshops einkaufen zu können, müssen Kubaner bei einer staatlichen Bank ein Konto in US-Dollar einrichten. Die Regierung spricht von »Moneda Libremente Convertible«, frei konvertierbarer Währung. Hier kann nur per Kartenzahlung bezahlt werden. Nach Gefrierschränken, Klimaanlagen und E-Rollern sollen nun auch Laptops, Solarerhitzer, Gastronomie- und Baumarktartikel wie Farben und Lacke hinzukommen.

Rosa Guadelupe García hat kürzlich ein solches Devisenkont...


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