Ideen für leere Gotteshäuser

Fünf Orte in Nordrhein-Westfalen zeigen, wie man ehemalige Kirchenräume nutzen kann

  • Von Rabea Gruber, Köln
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Die ehemalige Kirche St. Peter in Mönchengladbach ist jetzt eine Kletterhalle.

Ungenutzte Gebäude drücken auf die Finanzen der Kirchen. Für eine neue Nutzung der Kirchenräume gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wie man sakrale Räume kreativ neu erfinden kann, zeigen fünf Beispiele aus Nordrhein-Westfalen.

Kulturzentrum mit Tango

Die Kirche St. Helena in Bonn wird seit 1999 als »Dialograum« neu genutzt. Im Gebäude finden kulturelle Veranstaltungen statt - von Fotoausstellungen über Konzerte bis zu Klanginstallationen. Getragen wird das Konzept von einem dafür gegründeten Verein. Kulturfreunde verschiedenster Glaubensrichtungen sind Mitglied. Bis zu 100 Veranstaltungen organisiert der Verein jedes Jahr in St. Helena. Der kirchliche Charakter des Raums wurde bei der Neuausrichtung erhalten. »Wichtig ist, dass die Veranstaltungen in einen Dialog mit dem Kirchenraum treten«, erklärt Vereinsvorsitzender Marcus Heinrich. »Wir möchten eine Schnittstelle sein zwischen dem christlichen Kult und der modernen Kultur.«

Über die...


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