Kassengeld für Opas Sturzsensoren

Verbraucherschützer schlagen Gesetzesänderung für Verbesserungen in der häuslichen Pflege vor

  • Von Silvia Ottow
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Brigitte N. lebt mit ihren 92 Jahren noch allein in ihrer Wohnung in der Berliner Thulestraße. Sie ist stolz auf ihre Selbstständigkeit, und darauf, ganz und gar ohne Pflegegrad und Geld von der Pflegekasse zurecht zu kommen. Akzeptiert hat sie lediglich den Notrufknopf, den ihr die Kinder vor ein paar Monaten aufdrängten, nachdem sie einmal gestolpert war und sich aus eigener Kraft nicht mehr hatte aufrichten können. Nun vergaß sie neuerdings aber auch schon mehrmals, die Tabletten zu nehmen oder den Herd auszuschalten. Immer öfter denkt sie darüber nach, in ein Pflegeheim umzuziehen.

Digitalisierung ist im Pflegebereich ungefähr so gebräuchlich wie bei den sieben Zwergen im Märchen. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass die Gebrüder Grimm keine digitale Vernetzung und Steuerung kannten, während es heute kein Hexenwerk mehr ist, die Heizung eines Hauses in München bequem aus Stralsund an- oder auszuschalten, eine digitale Erin...


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