Berlin bleibt verschont - vorerst

DOSB setzt auf Rhein-Ruhr-Bewerbung für Olympischen Sommerspiele 2032

  • Von Andreas Schirmer, Frankfurt am Main
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Die Olympischen Ringe am IOC-Sitz in Lausanne

Der Deutsche Olympische Sportbund hält die Rhein-Ruhr-Region für den derzeit einzig möglichen Bewerber für die Olympischen Spiele 2032. Berlin ist dadurch aus dem Rennen. Eine vom DOSB in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage zeichne »ein erfreulich positives Bild« der Stimmungslage in Rhein-Ruhr und in jeder der beteiligten Kommunen», sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. Nordrhein-Westfalen biete mit dieser Initiative «eindeutig die bessere Ausgangslage als derzeit Berlin».

Diese Vorentscheidung sei nach intensiven Untersuchungen gefallen. «Zum einen haben wir das Erbe unserer verschiedenen Bewerbungen in den vergangenen zwei Jahrzehnten systematisch analysiert», erklärte Hörmann. Zuletzt war München im Bemühen um die Winterspiele 2018 und 2022 sowie Hamburg um die Sommerspiele 2024 gescheitert. Außerdem seien die Konzepte analysiert und die Stimmungslage an Rhein und Ruhr sowie an der Spree ermittelt worden.

«Fairerweise muss man ...


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