Hauptgewinn für die Armen

Mit Lottomitteln finanziert die Suppenküche Potsdam ein Kühlfahrzeug.

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Bedürftige stehen im Dezember 2012 bei der Potsdamer Suppenküche an.

Direkt hinter dem Potsdamer Rathaus betreibt die Volkssolidarität ein Soziales Zentrum mit Suppenküche und Kleiderkammer. Obdachlose können dort duschen und in einem Aufenthaltsraum etwas Zeit verbringen. Nicht nur für sie, auch für Flüchtlinge und andere Bedürftige wird hier Essen gekocht. Pro Monat werden gegen einen kleinen Obolus 450 bis 500 Mahlzeiten ausgegeben, erzählt Dirk Brigmann, Geschäftsführer des bei der Wohlfahrtsorganisation zuständigen Verbandsbereichs Mittelmark. Die gespendeten Lebensmittel holte die Suppenküche bislang mit einem gebrauchten Fahrzeug bei den Kaufhallen, Bäckereien und Fleischereien ab. Das Auto war allerdings häufig kaputt und verfügte über keine Kühlung für Frischwaren. Jetzt hat sich die Volkssolidarität für mehr als 30 000 Euro einen neuen Kastenwagen mit Kühlanlage angeschafft. Möglich wurde das durch 25 000 Euro Lottomittel, die das brandenburgische Sozialministerium als Zuschuss gewährte.

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