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Runter, vorbei, hoch und weg

Denise Herrmann gewinnt am vierten WM-Tag mit Verfolgungssilber die erste Medaille für die deutschen Biathleten

  • Von Oliver Kern
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Als Denise Herrmann noch reine Skilangläuferin war, also ohne Gewehr über die Loipen zog, erzielte sie ihre besten Resultate meist im Sprint. Drei Podiumsplätze gewann sie dort im von Norwegerinnen dominierten Weltcup. Die kurzen, schnellen Antritte traut man der Oberwiesenthalerin bei ihrer doch recht großen Statur zwar kaum zu. Aber auch nach ihrem Wechsel zum Biathlon im Jahr 2016 hat sie nichts von jenen Spurtfähigkeiten eingebüßt. Neuester Beweis: die Silbermedaille im Verfolgungswettbewerb der Weltmeisterschaften von Antholz am Sonntag.

»Ich kenne meine Sprintqualitäten hinten raus, also habe ich mir Marte ganz gut zurechtgelegt«, umriss Herrmann im ZDF ihre Strategie auf der letzten Runde gegen die Norwegerin Marte Olsbu Röiseland, die zuvor in zwei Rennen von Antholz zweimal Gold abgesahnt hatte. Herrmann blieb lange hinter ihr, schoss auf der letzten Abfahrt dann aus ihrem Windschatten hervor und sprang den letzten kurzen...


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