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  • Politik
  • Münchener Sicherheitskonferenz

Träume im Chaos

«Der Westen siegt!» und andere Merkwürdigkeiten von der Münchner Sicherheitskonferenz

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Was hat die Münchner Sicherheitskonferenz mit der Oscar-Verleihung zu tun? Nichts. Das ist bedauerlich. Wie es auch bedauerlich ist, dass kaum jemand hierzulande weiß, dass in Deutschland eine Gewinnerin des begehrten Filmpreises lebt, die in Afghanistan geboren wurde: die 30-jährige Zamarin Wahdat.

Dort spielt der in Hollywood ausgezeichnete Dokumentarfilm «Learning to Skateboard in a Warzone (If You’re a Girl)». Wahdat führte Kamera, war Regieassistentin. Der Film zeigt Mädchen, die auf einem besonders geschützten Gelände in Kabul zur Schule gehen und dort lernen, Skateboard zu fahren. Und zu träumen. Eine will Pilotin werde, eine Lehrerin, eine Ärztin ...

Es wäre womöglich hilfreich gewesen, wenn die Veranstalter der Sicherheitskonferenz diesen Film in München gezeigt hätten und die 450 hochrangigen Entscheidungsträger aus aller Welt zum Tagungsende gefragt hätten: Wie habt ihr die Mädchen ihren Träumen näher gebracht?

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