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Wenn Merkel weg ist

Wolfgang Hübner über politische Kontakte zwischen rechts und rechts außen

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: 2 Min.

Erstaunlich wäre es nicht, wenn alles genau so stimmt: In mehreren Medienberichten ging es am Wochenende um direkte Kontakte zwischen Vertretern der AfD, die zwischen rechtspopulistisch und rechtsextrem changiert, und der rechtskonservativen Werteunion.

Dass sich in diesem weiten, teils reaktionären Feld viel Unappetitliches tummelt, dass dort auch Kontakte bis ganz weit in den rechtsextremistischen Bereich hinein gepflegt werden, ist kein Geheimnis. Die Werteunion, eine Art selbst ernannte Kampfgruppe zur Verteidigung des Abendlandes, mischt da mit. Ihr Bekenntnis, die Union in die politische Mitte zurückführen zu wollen, legt eine falsche Fährte.

Wenn das, was Leute wie Ex-Geheimdienstler Maaßen anstreben, die politische Mitte sein soll, dann ist die SPD linksradikal. Nein, die Werteunion sucht Allianzen auf der rechten Flanke, und so mancher geht dabei offenbar ganz ungeniert vor. So ungeniert, dass CDU-Urgestein Elmar Brok die Werteunion als Krebsgeschwür bezeichnet und ihre Protagonisten am liebsten aus der Partei ausschließen lassen würde.

»Spätestens wenn Frau Merkel nicht mehr im Amt ist«, ließ ein AfD-Mann wissen, werde es so genannte bürgerliche Koalitionen mit der Union geben. Das kann man wohl als indirektes Plädoyer für Friedrich Merz lesen.

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