Epidemie stört Lieferkette der Autobranche

  • Von Alexander Sturm
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Coronavirus in China könnte nach Einschätzung von Analysten vor allem der globalen Autoindustrie empfindlich schaden. Allein in der besonders betroffenen Provinz Hubei würden an gut einem Dutzend Standorten fast zwei Millionen Autos pro Jahr gefertigt, heißt es in einer Studie der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group (BCG). Das seien etwa acht Prozent der Fahrzeugproduktion Chinas. Bei leichten Nutzfahrzeugen sei Hubei landesweit sogar der zweitwichtigste Produktionsstandort. Auch in anderen Provinzen seien über Tage Anlagen heruntergefahren geworden.

Das Coronavirus hat laut BCG viele Branchen in Mitleidenschaft gezogen. »Aber die Autoindustrie sticht hervor als eine, die die Auswirkungen angesichts der entscheidenden Rolle Chinas schnell und tief spürt.« So sei das Land der größte Absatzmarkt für Neuwagen und zugleich wichtiger Standort für Hersteller und Zulieferer. »Die Autoindustrie wird lokal und rund um den Globus b...


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