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Hamburg - arm und reich

In Nienstedten und auf der Veddel zeigen sich die größten sozialen Gegensätze in der Hansestadt

  • Von Folke Havekost und Reinhard Schwarz
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Auch der reichste Stadtteil Hamburgs muss mit Baustellen leben. Bagger pflügen durch die Jürgensallee, um das dortige Kopfsteinpflaster durch Asphalt zu ersetzen. Direkt am Landhaus Jenischpark wird der Kopfstein nur neu arrangiert, weil der Denkmalschutz dies fordert. Im längsgezogenen Backsteinfachwerkhaus von 1832 brachte Baron Caspar Voght seine Gutstagelöhner unter. Neben der Baustelle liegt der Derbypark, in dem alljährlich die besten Spring- und Dressurpferde geritten werden.

»Nienstedten ist ein Dorf, das neben der Bodensee-Region die höchste Porsche-Dichte in Deutschland hat«, beschreibt der Anwohner Frank Behnke den Elbvorort, in dem der Durchschnittsbürger zuletzt 138 000 Euro versteuert hat - fast viermal so viel wie der Schnitt der Elbmetropole. Die 7300 Einwohner haben sogar ihr eigenes Schanzenviertel. In der Straße Up de Schanz reihen sich Stadtvillen, Einzelhäuser und zweistöckige Spitzdachgebäude aneinander. Weni...


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