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Ein Bühne für Obdachlose

Zwei Kältehelfer wollen Menschen ohne Wohnung eine Stimme geben

  • Von Rainer Rutz
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

»Man sieht immer wieder neue Gesichter. Allein in diesem Winter haben wir sicher schon mit 150 Leuten gesprochen«, erzählt Frederyk Bieseke. Ende 2017 hat Bieseke zusammen mit seinem Freund Elias Dege in Berlin das Projekt »Warmgefahren« gegründet. Woche für Woche fahren sie seither jeden Winter mit ihren Lastenrädern feste Stationen in Prenzlauer Berg und auf dem Alexanderplatz ab und verteilen Spenden. Jacken, Schals, Socken: Der Bedarf in der kalten Jahreszeit ist groß. Bieseke berichtet, dass sie regelmäßig einen harten Kern von zehn bis 15 Obdachlosen treffen.

Auch nach der »Nacht der Solidarität« genannten Obdachlosenzählung Ende Januar weiß im Grunde niemand genau, wie viele Menschen in Berlin wirklich auf der Straße leben. Schätzungen gehen von 6000 bis 10 000 Frauen und Männern aus. Um einen kleinen Teil von ihnen kümmern sich Dege und Bieseke - ehrenamtlich, wie so viele in der Stadt. »Das ist Einfachhilfe, die jeder mac...


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