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Straße wird nach Widerstandskämpferin benannt

In Schönow hatte die Antifaschistin Elli Voigt vor dem Zweiten Weltkrieg gewarnt - 1944 wurde sie hingerichtet

  • Von Anne-Katrein Becker
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auf dem Gelände des einstigen Schönower Kabelwerks, dort wo jetzt schon zahlreiche Wohnhäuser entstanden sind, wird ab dem kommenden 22. Februar eine Straße an die Widerstandskämpferin Elli Voigt erinnern. Die junge Mutter von zwei kleinen Mädchen war Arbeiterin im Kabelwerk, vormals Firma Schulze & Schneider.

In dieser Fabrik hatte sich in der Zeit des Faschismus sehr früh eine aktive antifaschistische Widerstandsgruppe gebildet, die in enger Verbindung zu Widerstandsorganisationen in Bernau und Zepernick und zur illegalen Leitung der Berliner KPD um Anton Saefkow und Franz Jacob stand. Die parteilose Elli Voigt hielt die Kontakte zu diesen Gruppe sowie zu sowjetischen, französischen und italienischen Zwangsarbeitern, die in Schönow und Umgebung arbeiten mussten und in Barackenlagern kampierten.

Elli Voigt, deren Mann Fritz nach Zuchthaus- und KZ-Haft im Sommer 1943 zum Strafbataillon 999 eingezogen wurde, beteiligte sic...


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