Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Anfang vom Ende in Fessenheim

Frankreichs bescheidener erster Schritt zur Energiewende

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In der Nacht von Freitag auf Samstag wird um 2:30 Uhr der erste Reaktor des Atomkraftwerks in Fessenheim abgeschaltet. Der zweite soll am 30. Juni folgen. Das wäre das Ende des ältesten Kernkraftwerks in Frankreich. Die Anlage ist seit 1977 in Betrieb und wegen seiner Grenzlage im Elsass seit Jahren nicht nur im Visier der französischen, sondern auch der deutschen, schweizerischen und luxemburgischen Atomkraftgegner. Für den Rückbau werden 20 bis 25 Jahre veranschlagt. »Dafür wird ein Teil des Personals weiterbeschäftigt, da es von Vorteil ist, wenn Leute am Abbau mitwirken, die die Anlagen aus jahrelanger Arbeit kennen«, sagt Bernard Doroszczuk, Chef der staatlichen Kernsicherheitsbehörde ASN.

In der Vorbereitungsphase werden in den kommenden fünf Jahren zunächst nichtradioaktive Installationen am Rande des AKWs demontiert, um Baufreiheit zu schaffen. Außerdem wird in dieser Phase der Kernbrennstoff aus dem Reaktor entfernt und i...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.