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»Frankreich will keinen Regierungswechsel«

Kwassi Patrick Dadzie über die Präsidentschaftswahlen in Togo, seit 1967 in den Händen der Familie Gnassingbé

  • Von Martin Ling
  • Lesedauer: ca. 7.5 Min.

Am 22. Februar finden in Togo erneut Präsidentschaftswahlen statt. Seit 1967 regiert in Togo die Familie. Der Diktator Étienne Gnassingbé Eyadéma bis 2005 und seitdem sein Sohn Faure Gnassingbé, der nach 2005, 2010 und 2015 erneut antritt. Steht die Familiendynastie am 22. Februar zur Abwahl?

Nein. Es wird nichts erwartet außer gefälschten Ergebnissen, wie gewöhnlich seit den Präsidentschaftswahlen von 1993, den ersten in der Ära der versuchten Demokratisierung, die 1991 in Togo begann. Bedauerlicherweise erwartet die Bevölkerung von Togo keinen Wandel durch die Wahlen. Sie haben auch keinen Grund dazu. Faure Gnassingbé hat seit 2005 zwar einige Veränderungen veranlasst. Zum Beispiel gibt es in Haft keine systematische Folter mehr wie unter seinem Vater. Aber gleichzeitig blieben Hauptmerkmale des Regimes erhalten: zum Beispiel Wahlbetrug. Es ist bisher unmöglich, über Wahlen einen Machtwechsel herbeizuführen.

Wer tritt außer...


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