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Die multinationale Steuerreform

Beim G20-Finanzministertreffen in Riad geht es um die Aufteilung des Kuchens zwischen den Staaten und um globale Mindestabgaben

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Idee erscheint nicht allein Linken verheißungsvoll: weltweit die Unternehmenssteuern angleichen. Daran, dass die große Idee zumindest in Teilen Wirklichkeit wird, arbeitet seit einigen Jahren der Industrieländerclub OECD im Auftrag der G20-Staaten. Den von diesem vorgegebenen Pfad einschlagen müssten nun aber die Finanzminister und Zentralbankchefs der G20-Staaten bei ihrem Treffen am Wochenende in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad.

Multinationale Konzerne nutzen zwar schon lange die vielen nationalen Steuersysteme mit ihren unterschiedlichen Regelungen aus, um etwa durch Gewinnverlagerungen ihre Zahlungen an den Fiskus zu minimieren. Der Aufschwung der Internetwirtschaft hat dieses Problem aber noch verschärft. Die fortschreitende Digitalisierung führt zu neuen Formen der Wertschöpfung, und es ist im weltweiten Netz unklar, wo die Gewinne entstehen. Das ermöglicht es international aufgestellten Digitalfirmen wie Amazon, Google o...


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