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Glanz und Elend der Goldenen Zwanziger

Kai-Uwe Merz verfasste eine Kulturgeschichte Berlins der 1920er Jahre aus sozialdemokratischem Blickwinkel

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Das Schaffen des Schriftstellers Lion Feuchtwanger wäre ohne seine Frau Marta undenkbar. Ihr las er alle seine Texte vor. Sie kritisierte und regte Änderungen an. In Berlin sind mehrere Straßen nach Lion Feuchtwanger benannt. Fällig wäre einmal eine Marta-Feuchtwanger- oder wenigstens eine Marta-und-Lion-Feuchtwanger-Straße, denkt Kai-Uwe Merz. Der frühere Journalist des Boulevardblatts »B.Z.« arbeitet im Presse- und Informationsamt des Senats. Mit dem Buch »Vulkan Berlin« hat er jetzt eine Kulturgeschichte der Stadt in den 1920er Jahren verfasst.

Die sogenannten Goldenen Zwanziger dauerten streng genommen nur von der Inflation 1923 bis zur Weltwirtschaftskrise 1929, und selbst da ging es den kleinen Leuten ziemlich dreckig. Ihre Freiheit genießen konnten nun jedoch Frauen aus besseren Kreisen wie die Industriellentochter Clärenore Stinnes, die mit dem Auto einmal um die ganze Welt fuhr, was vor ihr noch niemand getan hatte.

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