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Harter Kampf um die Erinnerung

KZ-Gedenkstätten haben Schwierigkeiten mit Nationalisten aus Deutschland und Polen

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

»50 Überlebende aus aller Welt gibt es noch, die glücklicherweise zu uns kommen können«, sagte Axel Drecoll, Leiter der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen und in Personalunion Direktor der Stiftung brandenburgische Gedenkstätten. Zur Stiftung gehören dann auch noch die KZ-Gedenkstätte Ravensbrück und vier weitere Einrichtungen im Land.

Vom 17. bis zum 20. April wird in Sachsenhausen der 75. Jahrestag der Befreiung gefeiert. Los geht es wie immer am Freitag im Todesmarschmuseum im Belower Wald bei Wittstock. Hier lagerten einst mehr als 16 000 Häftlinge aus Sachsenhausen von einer Postenkette bewacht unter freiem Himmel. Die SS trieb sie schließlich mit rücksichtsloser Grausamkeit von der heranrückenden Front weg. Die Überlebenden wurden bald darauf weiter nordwestlich befreit. Nach den Veranstaltungen am Wochenende in Sachsenhausen enden die Feierlichkeiten wie üblich am Montag auf dem Gelände des ehemaligen Außenlagers Klinkerwerk.

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